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Was rückwärts gerichtete Kindersitze bringen

Rückwärts gerichtete Kindersitze für mehr Sicherheit!

Ist das Kind der Babyschale entwachsen, stellen sich viele Eltern die Frage: Soll es ein rückwärtsgerichteter Kindersitz sein oder einer der nach vorne gerichtet ist? Prinzipiell sind Experten der Meinung, dass ein rückwärts gerichteter Kindersitz bei einem Frontalaufprall mehr Schutz bietet. Das Kind wird bei einem Bremsvorgang oder Unfall in seinen Sitz gepresst. Dabei werden die auf es einwirkenden Kräfte so verteilt, dass es keinen Schaden nimmt.

Vor- und Nachteile eines Reboarders:

Neben seinen Vorteilen hat der rückwärts gerichtete Kindersitz, ein so genannter Reboarder auch Nachteile und ist nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Die Montage kann sich vergleichsweise kompliziert gestalten, gemessen an den nach vorne gerichteten Modellen, ist das Risiko beim Einbau Fehler zu machen gegeben. Ein fehlerhaft befestigter Kindersiitz ist sehr gefährlich.
Im Allgemeinen raten Experten, das Kind so lange es geht in der Babyschale zu belassen, in der es meist rückwärts fährt. Im Reboarder hat das Kind mehr Sicherheit! Der Kopf des Kleinkindes ist gegenüber seinem Körper sehr schwer und es drohen in einem vorwärts gerichteten Sitz bei frontalen Unfällen Verletzungen im Kopf-Nacken–Bereich. Bei Kleinkindern sind Muskeln und Sehnen in diesen Bereich noch nicht so stabil entwickelt. Bei der Kollision wird die Wirbelsäule des Kleinen stark überdehnt und schwerste Verletzungen sind die Folge. Reboarder sind teuerer als ihre vorwärts gerichteten Kollegen.

Wie lange rückwärts fahren?

Wie lange Sie Ihr Kind rückwärts transportieren sollten, ist von einigen Kriterien hängig. Folgt man dem Rat der Experten, ist die Körpergröße des Kleinen sehr wichtig. Sind die Beine des Kindes in der Länge gewachsen und stoßen mit der Rückenlehne des Sitzes zusammen, ist diese Position für das Kleine wahrscheinlich nicht länger bequem. Einigen Kindern wird es in der gegengesetzter Fahrtrichtung übel. Dieses ist ein wichtiges Kaufkriterium. Eine allgemeine Empfehlung für das Alter abzugeben, ist fast unmöglich. Probieren Sie den Sitz vor einem Kauf unbedingt aus. Reboarder sind größer und passen nicht in jedes Auto ohne Schwierigkeiten hinein. Ab zwei Jahren sollte jedes Kind in einem herkömmlichen Kindersitz Platz nehmen dürfen.

Reboarder sind höher im Preis als nach vorne gewandte Autositze

Allein bei einem Frontalcrash bietet der Reboarder mehr Schutz fürs Kind. Bei einem neunzig Grad Aufprall sind verschiedene Reboardermodelle von Nachteil. Konstruktionsbedingt ist de Verankerungspunkt weit entfernt und die langen Befestigungen brechen. Je größere Kräfte von vorn wirken, umso höher ist der Schutz. Die Preisspanne für Reboarder reicht von 300 bis hin zu 500 Euro.
Es ist zu überlegen ob die Ausgabe sich für Sie lohnt. Einen guten nach vorne gerichteten Sitz kaufen Sie bereits ab 100 Euro und können ihn auch viel länger nutzen.


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