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Warum sind Reboarder so teuer?

Noch immer sind Eltern unterschiedlicher Meinung was den Gebrauch von Reboardern, also rückwärtsgerichteten Kindersitzen angeht. Während die einen darauf schwören, sehen die anderen diverse Kritikpunkte für Reboarder Kindersitze. Man hat sein Kind nicht ausreichend im Blick, das Kind sieht nichts und ihm wird womöglich schlecht wenn es die Autofahrt rückwärts erleben muss, so die Argumente der Reboard Kritiker. Die Eltern, die auf Reboarder schwören, kontern hingegen, dass bei einem möglichen Autounfall das Kind durch den Reboarder besser geschützt sei. Auch der ADAC, diverse Versicherungsunternehmen und Tests von verschiedenen Autoherstellern haben ergeben, dass rückwärts gerichtete Kindersitze das Risiko einer schweren Verletzung des Kindes um 90 Prozent verringern können. Bei einem Unfall bei dem das Kind in einem normalen, nach vorne gerichteten Kindersitz sitzt, verringert sich die Verletzungsgefahr hingegen um 62 Prozent. Laut Statistik ist in 40 Jahren die es Reboarder Kindersitze bereits gibt, noch kein Kind in einem rückwärts gerichteten Kindersitz bei einem Unfall ums Leben gekommen. In manchen skandinavischen Ländern wie zum Beispiel Schweden ist das transportieren des kindes im Auto nur in Reboarder Kindersitzen erlaubt.

Trotz diverser Kampagnen die auf die Vorteile von Reboardern hinweisen sollen, bleibt die Nachfrage nach Reboardern in Deutschland bislang eher verhalten. Dies ist auch der Hauptgrund warum Reboarder Kindersitze so kostenintensiv sind. Die Hersteller von Reboardern müssen ihre Entwicklungs- und Produktionskosten letztendlich auf den Kunden übertragen. Ändert sich das Kaufverhalten und werden rückwärtsgerichtete Kindersitze beliebter, so sinkt vermutlich auch der Preis schon bald. Auch gebrauchte Modelle von Reboardern lassen sich noch einige Jahre gut gebrauchen. Dennoch sollte man die Sicherheit seines Kindes nicht mit Geld aufwiegen.


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